Inertisieren  [ zurück  Pharma & Chemie  ]

Der verantwortungsvolle Umgang mit brandgefährlichen, explosiven oder einfach sauerstoffempfindlichen Stoffen ist in vielen Fällen erst durch das Inertisieren mit Schutzgasen wie Stickstoff, Argon oder auch Kohlendioxid möglich.

Ihr Anliegen

  • Sie möchten den Explosionsschutz in der Produktion z. B. in Mischern, Rührkesseln, Mühlen etc. gewährleisten oder effektiver gestalten?
  • In Ihrem Verarbeitungsprozess könnte die Abwesenheit von Sauerstoff zu einer Qualitätsverbesserung Ihres Endproduktes führen?
  • Sie wollen verhindern, dass ein Brand in Chemikalienlagern oder z. B. auch in Serverräumen überhaupt entstehen kann?

Unsere Lösung

Mit dem Know-how und der standardisierten oder bei Bedarf individuellen Technik von Air Liquide schaffen Sie kontrollierte Atmosphären, sowohl in geschlossenen und offenen Aggregaten der Produktion, als auch in Lagereinrichtungen.

Unterschiedliche Geometrien stellen jeweils spezielle Anforderungen an die benötigte Inertgasführung und Inertgasmenge, um den Luftsauerstoff effektiv herauszuspülen und den gewünschten Inertisierungsgrad zu erreichen. Anhand unserer Erfahrungswerte geben wir Ihnen gerne einen ersten Richtwert für den Inertgasverbrauch und die Kosten des Verfahrens. Eine solide Kalkulationsbasis erhalten Sie durch Versuche vor Ort unter Praxisbedingungen, die wir mit mobilem Equipment und Messsystemen durchführen.

Bei zeitweise offenen Systemen wie zum Beispiel Reaktoren mit Feststoffzugabe lässt sich durch geeignete Auslegung der patentierten Inertgasschleuse das Eindringen von Luftsauerstoff effektiv vermindern.


Auch das Thema Feuer in Lagern, Serverräumen, Archiven, etc. birgt Gefahrenpotenziale, die häufig unterschätzt werden. Durch den präventiven Brandschutz mit Stickstoff wird der Sauerstoffgehalt in der Raumluft auf 15-17 Vol.-% abgesenkt, die Gefahr ist gebannt. Ein Arbeiten in den inertisierten Räumen ist in der Regel jedoch weiter möglich. Präventiver Brandschutz wirkt, bevor ein Schaden entsteht.