Tieftemperaturbehandlung  [ zurück  Wärmebehandlung  ]

Tieftemperaturbehandlungen nach dem Härten stellen ein zuverlässiges und umweltfreundliches Verfahren zur Beseitigung von Restaustenit und zur Steigerung der Härte dar.

Ihr Anliegen

  • Die Restaustenitgehalte Ihrer Bauteile sind nach dem Härten zu hoch?
  • Sie suchen nach einer Möglichkeit, die Härte und die Verschleissfestigkeit zu steigern?
  • Das Tiefkühlen und das Anlassen sollen in einer Anlage möglich sein?

Unsere Lösung

Flüssiger Stickstoff. Bei bestimmten Werkstoffen kann die Umwandlung in das Härtegefüge während der Abschreckung nicht vollständig erfolgen. Dazu müssen die Bauteile auf Temperaturen weit unterhalb der Raumtemperatur abgekühlt werden. Um diese Temperaturen zu erreichen, bieten wir Ihnen mit ALNAT CRYO verschiedene Systeme an, die mit flüssigem Stickstoff arbeiten.

Bei Stählen mit Kohlenstoffgehalten unter 0,5 Gew.-% kann die Umwandlung in das Härtegefüge (Martensit) beim Abkühlen auf Raumtemperatur vollständig erfolgen, während bei Stählen mit höheren Kohlenstoffgehalten als Folge nicht abgeschlossener Umwandlung im Gefüge Restaustenit auftritt. Da der Umwandlungsvorgang immer mit einer Volumenänderung verbunden ist, kann ein unkontrolliertes Umwandeln des Restaustenits zu Eigenspannungen und Massänderungen und letztendlich zum frühzeitigen Versagen des Bauteils führen.

Abhilfe schafft die vollständige Umwandlung des Gefüges durch das kontrollierte Abkühlen auf eine dem Werkstoff entsprechende tiefe Temperatur. Die Prozesse "Tiefkühlen" und "Anlassen" sind im Falle der Verwendung einer Kälte-Wärme-Kammer ohne Umchargieren in einer Anlage möglich, die in die Ofenlinie integriert werden kann. Alle unsere Systeme arbeiten mit flüssigem Stickstoff als Kältemittel und stellen somit eine umweltfreundliche Möglichkeit der Tieftemperaturbehandlung dar.