MIG-Löten  [ zurück  Schweissen  ]

Speziell zum Fügen von dünnen und beschichteten Werkstoffen findet das MIG-Löten vielfältig Anwendung. Das MIG-Löten wird speziell zum Schweissen (Löten) von elektrolytisch verzinkten Blechen, vorwiegend im Automobilsektor angewendet.

Verfahren

Das MIG-Löten ist ein Hartlötverfahren, das mit MIG- / MAG- oder Impulsschutzgasschweissmaschinen ausgeführt wird. Dabei wird der Grundwerkstoff nicht aufgeschmolzen, sondern es wird eine Hartlötverbindung des Werkstücks hergestellt.

Beim MIG-Löten kann die Zinkschicht aufgrund des geringen Temperaturbereichs nicht verbrennen und somit kann ein einwandfreier Korrosionsschutz realisiert werden. Auf Flussmittel kann bei MIG-Löten im Wesentlichen verzichtet werden, da die Schutzgase die schädliche Oxidation verhindern.

Folgende Schutzgase werden für das MIG-Löten eingesetzt:

  • Argon 46
  • ATAL 2

Vorteile von ATAL 2 gegenüber dem Argon:

  • geringere Wärmeeinbringung
  • besseres Benetzungsverhalten
  • geringerer Abbrand der Beschichtung
  • höhere Lötgeschwindigkeit
  • minimale Poren-, Riss- und Spritzerbildung  

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