Plasmaschneiden [ zurück  Schneiden  ]

Das Plasmaschneiden gehört neben dem Brennscheiden und dem Laserschneiden zu den drei wichtigsten thermischen Schneidverfahren.

Verfahren

Das Plasmaschneiden eignet sich besonders, um nicht brennschneidbare metallische Werkstoffe thermisch zu trennen. Das Plasmaschneiden ist ein Schmelzprozess, bei dem der metallische Werkstoff durch den Plasmastrahl geschmolzen und durch die hohen Temperaturen und die kinetische Energie des Plasmastrahls aus der Schnittfuge geblasen wird. Mit dem Plasmaschneiden lassen sich alle elektrisch leitenden Werkstoffe wie un-, niedrig- und hochlegierte Stähle, Nickel, Kupfer, Messing, Aluminium und deren Legierungen schneiden.  

Eingesetzte Gase

Welche Gase zum Plasmaschneiden eingesetzt werden, hängt von den jeweiligen Anforderungen ab, die sie erfüllen müssen. Die einzelnen Gase zeichnen sich vor allem durch ihre unterschiedlichen Eigenschaften aus.

Beim Plasmaschneiden kommen neben Argon und Argon-Wasserstoffgemischen als Plasmagas verschiedene Schneidgase zur Anwendung. Carbagas bietet Ihnen Gasgemische mit unterschiedlichen Eigenschaften an, vielfach kommen Argon-Wasserstoffgemische zum Einsatz. Der Wasserstoffanteil führt aufgrund seiner grossen Enthalpie zu besseren Schnittqualitäten und höheren Schnittleistungen. Die hohe Dichte von Argon ist vorteilhaft. Der Wasserstoffanteil richtet sich nach dem zu schneidenden Werkstoff und der Werkstoffdicke. Anstelle von Argon oder eines Argon-Wasserstoffgemisches kann auch Stickstoff unter Zugabe von Wasserstoff als Schneidgas eingesetzt werden. Die Schnittleistungen und Schnittqualitäten sind jedoch geringer.

Je nach Plasma-Anlage, Einsatzgebiet und Werkstoff bietet Ihnen Carbagas unterschiedliche Gase zum Plasmaschneiden an:

  • Sauerstoff
  • Noxal 6
  • Noxal 7
  • Arcal 10
  • Stickstoff
  • Luft ( 80 %Stickstoff / 20 % Sauerstoff)