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Kaltschrumpfen

Die Ausdehnung bzw. das Zusammenziehen des Metalls ausnützen, um eine optimale und kraftschlüssige Schrumpfverbindung zu erhalten.

Verfahren

Das Kaltschrumpfverfahren ist einfach anzuwenden: Das Werkstück wird in flüssigen Stickstoff getaucht oder in einen Behälter mit Trockeneis gegeben. Beim Eintauchen des Werkstückes beginnt der flüssige Stickstoff heftig zu sieden. Hat das Werkstück die Temperatur des flüssigen Stickstoffes angenommen, beruhigt sich die Badoberfläche.

Das Kaltschrumpfverfahren eignet sich für die Einzel- und Serienanfertigung von Eisen- und Nichteisenmetallen. Es wird nicht nur erfolgreich auf Montagestellen und für Reparaturen zum Einschrumpfen angewendet, sondern auch zum Lösen von Schrumpfverbindungen.

Vorteile

  • Verzug und Rissbildungen durch hohe Temperaturen werden verhindert: das Metallgefüge bleibt erhalten.
  • Es bildet sich keine Zunderschicht.
  • Die Werkstücke werden gleichmässig abgekühlt, d.h. regelmässiger Temperaturverlauf im Metall.