Flammentspannen  [ zurück  Flammanwendung  ]

Das Flammentspannen dient zum Abbau von Spannungen und Verzug nach dem Schweissen und ist besonders bei langen Schweissnähten vorteilhaft.

Verfahren

Trotz vielfältiger Massnahmen wie z.B. der Berücksichtigung der Schweissfolge und des Wärmeeintrags, sind Schweisskonstruktionen nicht ohne Verzug und Spannungen herzustellen. Beim Flammentspannen wird mit einem Brenner beidseits der Schweissnaht örtlich erwärmt und kontrolliert abgekühlt. Dadurch wird der Eigenspannungszustand verändert.

Für dieses Verfahren können normale Schweissbrenner mit einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme eingesetzt werden. Carbagas empfiehlt den Einsatz von speziellen Hochleistungsbrennern von Air Liquide. Diese Brenner eignen sich für den Einsatz mit einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme oder mit einer FLAMAL 29-Sauerstoff-Flamme.

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