Das Zapfen von Weizenbier, Pils oder Cola benötigt Druck. Bei nur ein oder zwei Zapfstellen, bei kurzen Getränkeleitungen und sporadischem Ausschank genügt die klassische Getränke-Kohlensäure.
In allen anderen Fällen lässt sich der Ausschank wesentlich verbessern, wenn das eingesetzte Gasgemisch optimal auf Getränk und Zapfanlage abgestimmt wird. Dies sichert die Qualität des Getränkes vom ersten bis zum letzten Glas: Frische und Geschmack ändern sich nicht.
Viele Faktoren beim Zapfvorgang
Je nach Zapfvorrichtung, Buffet- oder Kelleranschluss, Lager- und Zapftemperatur, Leitungsdruckverlust und Ausschankfrequenz wird der CO2-Gehalt beeinflusst. Und dieser wiederum beeinflusst den Geschmack. Ein weiterer Faktor beim Zapfen ist der Druck. Ist z. B. der Förderdruck kleiner als der Eigendruck eines Bieres, verliert es an Frische und schmeckt schal. Beim umgekehrten Verhältnis schäumt es stark und lässt sich schlecht zapfen.
Die Zapfgase
Die Bereitstellung der Zapfgase erfolgt komponentenweise oder als fertig konfektioniertes Mischgas. Je nach Bedarf in Stahlflaschen oder ortsfest installierten Entnahmesystemen.
Sauerstoff (O2) ist in jeder Form ungeeignet, da er die Vermehrung aerober Keime fördert und die Oxidation wesentlicher Inhaltsstoffe mit sich bringt. Daher scheidet auch Luft als Fördermedium aus.
Ihre Vorteile beim Zapfen:
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Jean-François Roques
Carbagas AG
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