Getränke werden mit Kohlendioxid karbonisiert, damit sie den richtigen Geschmack erhalten, frisch wirken und prickeln. Das CO2 wird zum Grossteil im Getränk gelöst. Ein kleiner Teil reagiert chemisch mit Wasser und wird zu Kohlensäure (H2CO3). Alkoholfreien Getränken wird mehr CO2 zugesetzt als Bier, das bereits solches enthält. Weine und stille Getränke werden nur gering imprägniert. Dies erzeugt zwar einen Frischeeindruck und verbessert die Haltbarkeit, verhindert aber das Kribbeln auf der Zunge.

Tankanlage
Bei hohen CO2-Gehalten, Volumenschwankungen, wenigen Produktwechseln oder geringen Produktionszeiten eignen sich Tankanlagen: Ein mit Gas vorgespannter Tank wird mit Flüssigkeit befüllt. An der Grenzfläche zwischen Getränkeflüssigkeit und Gas findet dann ein Austausch statt. Teile des Gases gehen ins Getränk über und werden dort gelöst. Das Gas in der Tankanlage wird laufend ersetzt.
Inline-Mischer
Für geringe CO2-Gehalte und gleichmässige Volumenströme empfehlen sich die Inline-Mischer: Das Gas wird einem Flüssigkeitsstrom direkt zugegeben. Die in der Flüssigkeit entstehenden Gasblasen werden im Mischer zerkleinert, um eine möglichst grosse Grenzfläche zu erzeugen.
Düsensystem
Das Düsensystem führt das Gas auf Molekülgrösse zu. Aufgrund der grossen Grenzfläche erfolgt eine sehr schnelle und praktisch vollständige Lösung im Getränk. Dieses System wird bei unterschiedlichen CO2-Gehalten oder Volumenströmen eingesetzt – auch in Kombination mit Inline-Mischern.
Die Vorteile der Karbonisierung:
Unsere Fachspezialisten beraten Sie gerne zu den passenden Lösungen.
...nächste Anwendung - Druckstabilisieren
Jean-François Roques
Carbagas AG
Hofgut - 3073 Gümligen
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