ALDYNE (Oberflächenbehandlung)  [ zurück  Kunststoffe  ]

Mit unserer neuartigen Technologie zur Oberflächenbehandlung bahnenförmiger Polymere lassen sich langzeitstabile hohe Oberflächenspannungen erreichen.

Ihr Anliegen

  • Sie suchen ein kostengünstiges Verfahren zur Vorbereitung von Kunststofffolien für die weitere Veredelung?
  • Sie benötigen eine bessere Haftung auf ihren Polymerfolien als Sie mit dem Corona-Verfahren erreichen können?
  • Sie möchten lösungsmittelhaltige Primer bei der Folienveredelung eliminieren?

Unsere Lösung

Gemeinsam mit unserem Partner Softal haben wir das auf dem Einsatz von Stickstoff basierende ALDYNE™-Verfahren entwickelt. In einem Gasphasenprozess werden reaktive Gruppen in einer molekularen Schicht chemisch an die Polymeroberfläche gebunden und damit die gewünschten Oberflächeneigenschaften eingestellt.  

Die ALDYNE™-Technologie basiert auf einer Plasmaentladung unter Atmosphärendruck in einer genauestens kontrollierten sauerstofffreien Gasatmosphäre. Dabei werden stickstoffhaltige Gruppen wie beispielsweise Amine, Amide und Imide an der Polymeroberfläche verankert. Diese neuartige Primer-Behandlung ist deutlich preiswerter als der Auftrag flüssiger Haftvermittler und amortisiert sich innerhalb kürzester Zeit.

Über verschiedene Rezepturen, die über die Prozesssteuerung benutzerfreundlich vorgegeben werden, können die Oberflächeneigenschaften in Abhängigkeit der Anforderungen des nachfolgenden Veredelungsprozesses optimiert werden. Bei gezielter Abstimmung der Primer-Schicht und der bei der Weiterverarbeitung aufgetragenen Substanzen wie z.B. wasserbasierte, lösemittelhaltige oder auch UV-vernetzende Druckfarben, Lacke und Klebstoffe kann sogar eine kovalente chemische Bindung und damit ein untrennbarer Verbund erzeugt werden.

Da keinerlei Lösungsmittel benötigt werden, sind weder eine Trocknungsstrecke noch eine aufwändige Abluftbehandlung notwendig. Die Bildung von Ozon wird verhindert und der Gesamtprozess ist umweltfreundlich und nicht gesundheitsgefährdend.