Das Wellenlöten unter Schutzgas. Wir unterstützen Sie beim sinnvollen Einsatz von Stickstoff für Ihre Wellenlötanlage und generieren für Sie neben einer Vergrösserung des Prozessfensters und einer Verbesserung der Lötqualität auch eine deutliche Kostenreduzierung.

Krätzebildung beim Löten unter Normalatmosphäre

Krätzebildung beim Löten unter 1% Restsauerstoff
Krätzebildung beim Löten unter Stickstoff
Durch den Einsatz von Stickstoff im Wellenlötprozess erreicht man eine sehr sauerstoffarme Atmosphäre, was sich sowohl auf das Oxidationsverhalten (Krätze) als auch auf das Fliessverhalten des Lotes positiv auswirkt: Die Krätzebildung wird weitestgehend unterdrückt und der Flußmittelverbrauch kann reduziert werden. Die Lötqualität wird verbessert und die Häufigkeit von Lötfehlern sowie die damit verbundene Nacharbeit verringert sich. Es wird eine deutliche Kostenreduzierung erreicht. Bestehende konventionelle Wellenlötanlagen können mit unserem System ALIX INERTWAVE für den Stickstoffeinsatz nachgerüstet werden. Dies ist für alle gängigen Wellenlötanlagen möglich.
Generell empfehlen wir die Verwendung des hochreinen Stickstoffs 50 (99,999 %) für den Wellenlötprozess. Alle von Lötanlagenherstellern durchgeführten Untersuchungen wurden mit dieser Qualität durchgeführt. Um die Übertragbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, wird diese daher auch ausdrücklich von den Herstellern empfohlen. Verwendet man Stickstoff in einer geringeren Reinheit, zum Beispiel aus einer Eigenerzeugungsanlage, wird auch die Atmosphäre an der Lötstelle schlechter. Dieser Effekt kann aber auch durch eine drastische Reduzierung des hochreinen Stickstoffstroms hervorgerufen werden.
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