Die Entwässerung von Baustellen, d.h. die Neutralisation des Baustellenwassers ist gemäss SIA/VSA-Empfehlung 431, kantonalen Bauverordnungen und Gewässerschutzgesetzen verbindlich. Wasser, das mit Beton in Kontakt kommt, weist einen erhöhten pH-Wert sowie absetzbare Stoffe auf. Gelangt solches Betonwasser ungereinigt in ein Gewässer, hat dies einen schädigenden Einfluss auf dort lebende Organismen (Fische, Mikroorganismen, etc.).
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Alkalische Abwässer können zwar mit Mineralsäuren neutralisiert werden, aber der verfahrenstechnische Aufwand ist hoch und der Umgang mit diesen Säuren keineswegs unproblematisch (Aufsalzung, Verkalkung, Gefahr von Überdosierung → zu tiefer pH-Wert). Ganz anders die Neutralisation mit Kohlensäure.
Während starke Säuren den pH-Wert schlagartig verändern, verläuft die Neutralisationskurve mit Kohlensäure wesentlich flacher. Dadurch lässt sich der zulässige pH-Wert einfacher ansteuern und besser kontrollieren. So wird ein sehr stabiler pH-Endwert erreicht, und eine Übersäuerung des behandelten Abwassers ist ausgeschlossen. Ein weiterer unschätzbarer Vorteil: Das Naturprodukt Kohlendioxid ist ungiftig, nicht brennbar, sicher bei der Lagerung und einfach in der Handhabung. Man kann also mit Recht behaupten, dass CO2 die umweltfreundlichste Neutralisation alkalischer Abwässer ermöglicht.
Die Anwendung auf Baustellen kann einfach umgesetzt werden. Dazu brauchen Sie nur eine Mulde, eine Begasungseinheit und eine Flasche Kohlendioxid. Die Begasungseinheit und das Kohlendioxid können Sie bei uns ab Lager beziehen.

Für grössere Baustellen kann eine vollautomatische Neutralisationsanlage installiert werden.
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