Um für die Laparoskopie ein freies Gesichtsfeld und bessere Übersicht zu erhalten, wird medizinisches Kohlendioxid in den Bauchraum insuffliert.
Kohlendioxid ist ein wichtiger physiologischer Regulator des Organismus. Es wird bei suffizienter Atmung schnell über die Lunge, die Haut, den Urin und die Faeces ausgeschieden. Auch grössere Mengen CO2 werden schnell aus dem Körper entfernt, ohne wesentliche pH-Verschiebung.
Kohlendioxid ist das ideale Gas, welches unter normalen Bedingungen in den Bauchraum insuffliert werden kann, ohne dass Komplikationen zu erwarten sind.
Das CO2 wird dabei vom Peritoneum (Bauchfell) resorbiert, sehr schnell an Bluteiweisse gebunden, zur Lunge transportiert und dort abgeatmet. Da unter normalen Bedingungen die Resorptionsgeschwindigkeit etwa der Ausströmgeschwindigkeit in den Alveolen entspricht, kann dabei trotzdem der physikalische CO2-Spiegel im Blut aufrecht erhalten werden.
Die Bindung des CO2 an Blut- und Zelleiweiss geht so schnell, dass es entgegen allen anderen Gasen zu keinen Embolien kommen kann.
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